Cyberversicherung fürSteuerberater
Steuerberater verwalten die sensibelsten Finanzdaten ihrer Mandanten – von Steuererklärungen bis zu Lohnabrechnungen. Ein erfolgreicher Cyberangriff kann nicht nur die Kanzlei lahmlegen, sondern auch das Vertrauen der Mandanten nachhaltig zerstören.
Was ist eineCyberversicherung für Steuerberater?
Eine Cyberversicherung für Steuerberater sichert die digitale Kanzleiarbeit ab. Sie schützt vor finanziellen Folgen durch Angriffe auf DATEV-Systeme, ELSTER-Schnittstellen und Mandantendaten – einschließlich Haftungsansprüche bei Datenverlust.
Cyberrisiken fürSteuerkanzleien
Steuerkanzleien sind attraktive Ziele: Sie speichern gebündelt Finanzdaten vieler Unternehmen und Privatpersonen.
Ransomware auf DATEV-Systeme
Die Verschlüsselung von DATEV-Datenbeständen blockiert Buchhaltung, Lohnabrechnung und Steuererklärungen gleichzeitig – mit Fristversäumnissen als Folge.
Phishing mit gefälschten Finanzamt-Mails
Täuschend echte E-Mails vom vermeintlichen Finanzamt oder ELSTER-Portal verleiten Mitarbeiter zur Preisgabe von Zugangsdaten.
Mandantendaten-Diebstahl
Steuerdaten, Einkommensnachweise und Unternehmenszahlen haben auf dem Schwarzmarkt einen hohen Wert für Identitätsdiebstahl und Wirtschaftsspionage.
Kompromittierung der ELSTER-Schnittstelle
Angreifer können über manipulierte ELSTER-Zugänge falsche Steuererklärungen einreichen oder Erstattungen umleiten.
Haftung bei Fristversäumnis
Fällt die Kanzlei-IT aus, können gesetzliche Abgabefristen nicht eingehalten werden – die Haftung liegt beim Steuerberater.
Umfassender SchutzVersicherungsschutz für Steuerkanzleien
Rechtliche AnforderungenRegulatorische Anforderungen für Steuerberater
Branchenspezifische Vorschriften und Compliance-Anforderungen, die eine Cyberversicherung besonders relevant machen.
Steuerberater unterliegen einer gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht. Ein Datenleck kann berufsrechtliche Konsequenzen bis zum Entzug der Zulassung haben.
Die Verarbeitung von Lohndaten, Steuernummern und Bankverbindungen erfordert besondere Schutzmaßnahmen gemäß DSGVO.
Digitale Buchführungsdaten müssen unveränderbar, nachvollziehbar und vor Verlust geschützt aufbewahrt werden.
Häufige Fragen zurCyberversicherung für Steuerberater
Finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Cyberversicherungen für Ihre Branche.
Individuelle BeratungJa, Steuerberater haften für Vermögensschäden ihrer Mandanten, wenn ein Datenverlust auf unzureichende IT-Sicherheit zurückzuführen ist. Die Cyberversicherung übernimmt diese Haftungskosten.
Ja, Schäden an und durch DATEV-Installationen sind vollumfänglich versichert – einschließlich Datenwiederherstellung, Neuinstallation und Ertragsausfall während der Ausfallzeit.
Die Versicherung übernimmt anfallende Säumniszuschläge, Verspätungszuschläge und Schadensersatzforderungen der betroffenen Mandanten, sofern der Ausfall auf einen versicherten Cybervorfall zurückgeht.
Einzelkanzleien zahlen typischerweise 500 bis 1.500 € pro Jahr. Größere Kanzleien mit mehreren Mitarbeitern und Standorten ab 1.500 € aufwärts.
Ja, auch Schäden im Zusammenhang mit Cloud-basierten Systemen wie DATEV Unternehmen online oder lexoffice sind in der Regel abgedeckt, sofern grundlegende Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden.
Ja, die berufsrechtliche Verschwiegenheitspflicht bleibt bestehen. Ein Datenleck kann berufsrechtliche Konsequenzen bis zum Entzug der Zulassung haben. Die Cyberversicherung übernimmt Rechtsverteidigungskosten.
Ja, die meisten Tarife decken auch Schäden ab, die im Home-Office entstehen – vorausgesetzt, grundlegende Sicherheitsmaßnahmen wie VPN und MFA werden eingehalten.
Nein, aber Haftpflichtansprüche Ihrer Mandanten wegen Datenverlust sind über die Drittschadendeckung Ihrer Police abgesichert.
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