Cyberversicherung fürE-Commerce
Online-Shops sind rund um die Uhr angreifbar. Zahlungsdaten, Kundenkonten und Warenwirtschaft bilden eine große Angriffsfläche. Ein erfolgreicher Cyberangriff bedeutet nicht nur Umsatzverlust, sondern auch massiven Vertrauensschaden bei Kunden.
Was ist eineCyberversicherung für E-Commerce?
Eine Cyberversicherung für E-Commerce-Unternehmen schützt Online-Händler vor den finanziellen Folgen von Cyberangriffen auf Webshops, Zahlungssysteme und Kundendatenbanken. Sie deckt Umsatzausfälle, Datendiebstahl und PCI-DSS-Verstöße ab.
Cyberrisiken imE-Commerce
Online-Shops sind 24/7 erreichbar und verarbeiten wertvolle Zahlungs- und Kundendaten – ein Hauptziel für Cyberkriminelle.
Kreditkarten-Skimming im Webshop
Angreifer injizieren Schadcode in den Checkout-Prozess und greifen Kreditkartendaten in Echtzeit ab – oft monatelang unbemerkt.
DDoS-Angriff auf den Webshop
Gezielte Überlastungsangriffe machen den Shop für Kunden unerreichbar – besonders schmerzhaft in Hochphasen wie Black Friday.
Übernahme von Kundenkonten
Durch Credential Stuffing oder Phishing übernehmen Angreifer Kundenkonten und tätigen betrügerische Bestellungen auf Kosten der Kunden.
SQL-Injection auf Produktdatenbank
Schwachstellen in der Shop-Software ermöglichen direkten Zugriff auf Kundendaten, Bestellhistorien und Zahlungsinformationen.
Manipulation von Preisen und Beständen
Angreifer manipulieren Produktpreise, Lagerbestände oder Gutschein-Codes und verursachen direkten finanziellen Schaden.
Umfassender SchutzVersicherungsschutz für E-Commerce
Rechtliche AnforderungenRegulatorische Anforderungen im E-Commerce
Branchenspezifische Vorschriften und Compliance-Anforderungen, die eine Cyberversicherung besonders relevant machen.
Online-Shops, die Kreditkartendaten verarbeiten, müssen die PCI-DSS-Standards einhalten. Verstöße führen zu hohen Strafzahlungen der Kreditkartenunternehmen.
Kundenadressen, Bestellhistorien und Zahlungsdaten unterliegen der DSGVO. Bei Datenlecks drohen Bußgelder und Schadensersatzforderungen.
Online-Händler müssen bei Datenpannen betroffene Kunden und Behörden fristgerecht informieren – die Versicherung übernimmt die damit verbundenen Kosten.
Häufige Fragen zurCyberversicherung für E-Commerce
Finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Cyberversicherungen für Ihre Branche.
Individuelle BeratungJa, sowohl der Umsatzausfall während eines DDoS-Angriffs als auch die Kosten für DDoS-Mitigation und Notfall-Hosting sind versichert.
Die Versicherung übernimmt die Kosten für IT-Forensik, Kreditkartenersatz, PCI-DSS-Strafzahlungen, Kundenbenachrichtigung und Schadensersatzforderungen.
Ja, die Cyberversicherung gilt in der Regel für alle Vertriebskanäle – eigener Webshop, Marktplätze und Social Commerce. Prüfen Sie die genauen Bedingungen Ihres Tarifs.
Die Kosten richten sich nach Jahresumsatz und Transaktionsvolumen. Kleine Shops zahlen ab 500 € pro Jahr, mittelgroße Shops mit höherem Umsatz ab 2.000 € aufwärts.
Im Ernstfall steht innerhalb weniger Stunden ein IT-Krisenteam bereit. Die finanzielle Schadenregulierung beginnt nach Abschluss der Forensik – in der Regel innerhalb von 2 bis 4 Wochen.
Ja, sofern die Marktplatz-Aktivitäten in der Police erfasst sind. Schäden durch kompromittierte Verkäuferkonten und manipulierte Produktdaten sind in der Regel abgedeckt.
Die Versicherung übernimmt die Kosten für PCI-DSS-Forensik, Karteninhaber-Benachrichtigung, mögliche Strafzahlungen der Kartenorganisationen und PR-Krisenmanagement.
Ja, viele Tarife decken die Kosten für die Bereinigung gehackter Webseiten und die Wiederherstellung des Suchmaschinen-Rankings. Der Umsatzverlust durch Traffic-Einbruch ist über die Betriebsunterbrechungsdeckung abgesichert.
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