Unabhängiger Cyberversicherungs-Vergleich für Unternehmen
    Kosten & Tarife

    Was kostet eine Cyberversicherung?

    Preise hängen von Branche, Unternehmensgröße und IT-Sicherheit ab. Unser interaktiver Rechner gibt Ihnen eine sofortige Preisindikation.

    Cyberversicherung ab 25 €/Monat für KMU

    Interaktiver Preisrechner

    500.000 €
    100.000 €10 Mio. €
    5
    1100

    Preisindikation

    Geschätzte Jahresprämie

    1.360 € 3.808 €

    für Arztpraxis · 5 MA · 500.000 € Umsatz

    * Unverbindliche Schätzung auf Basis von Marktdurchschnitten 2026.

    * Für ein verbindliches Angebot nutzen Sie unseren Vergleichsrechner.

    Bei komplexen oder regulierten Risiken lohnt die persönliche Bedarfsanalyse — kostenlos & unverbindlich. Der Online-Abschluss steht Ihnen weiterhin offen.

    6 Faktoren, die den Preis bestimmen

    Branche

    Gesundheit & Recht zahlen mehr wegen sensibler Daten (Patientenakten, Mandantengeheimnisse).

    Jahresumsatz

    Höherer Umsatz = höhere Deckungssumme = höhere Prämie. Ab 1 Mio. € steigt der Tarif spürbar.

    Mitarbeiterzahl

    Mehr Mitarbeiter = mehr Angriffsfläche. Jeder Posteingang ist ein potenzielles Einfallstor.

    IT-Sicherheitsniveau

    MFA, EDR und Backups senken die Prämie um bis zu 30 %. Versicherer belohnen gute IT-Hygiene.

    Deckungssumme

    Typisch: 250.000 € bis 5 Mio. €. Die Wahl beeinflusst die Prämie direkt proportional.

    Selbstbeteiligung

    Höhere Selbstbeteiligung (z. B. 2.500 € statt 500 €) reduziert die Jahresprämie deutlich.

    Preisvergleich nach Branche

    Regulierte Branchen mit sensiblen Daten zahlen mehr — für Arztpraxen und Kanzleien gelten eigene Tariflogiken. Größere Betriebe finden im Leitfaden für Unternehmen die passende Deckungshöhe.

    BranchePreisspanne / JahrTypische Deckung
    Arztpraxis (5 MA)600 – 1.800 €500.000 €
    Kanzlei (3 MA)450 – 1.400 €500.000 €
    E-Commerce (10 MA)900 – 3.200 €1 Mio. €
    Handwerksbetrieb (8 MA)400 – 1.200 €250.000 €
    IT-Dienstleister (15 MA)1.200 – 4.500 €2 Mio. €
    Steuerberater (4 MA)500 – 1.600 €500.000 €
    Prämie senken

    7 Spar-Tipps: So senken Sie die Kosten Ihrer Cyberversicherung

    Versicherer belohnen nachweisbare IT-Sicherheit. Mit diesen Maßnahmen reduzieren Sie Ihre Jahresprämie um bis zu 30 %.

    Multi-Faktor-Authentifizierung

    MFA für E-Mail, VPN und Admin-Accounts ist heute Pflicht. Spart 10–15 % Prämie und ist oft Voraussetzung für vollen Versicherungsschutz.

    3-2-1 Backup-Strategie

    Drei Kopien, zwei Medien, eine offline/offsite. Versicherer prüfen Backup-Tests aktiv — funktionierende Backups senken die Prämie um 8–12 %.

    EDR / Managed Detection

    Endpoint Detection & Response (z. B. CrowdStrike, SentinelOne) ersetzt klassischen Virenschutz. Rabatte zwischen 5 und 15 %.

    Mitarbeiter-Schulungen

    Phishing-Simulationen und jährliche Awareness-Trainings senken das Risiko und die Prämie. Nachweis per Schulungsprotokoll.

    Höhere Selbstbeteiligung

    Statt 500 € auf 2.500 € oder 5.000 € erhöhen — spart 10–20 % Prämie, sofern die Liquidität es zulässt.

    Jahres- statt Monatszahlung

    Bei jährlicher Zahlweise sparen Sie meist 3–5 % gegenüber monatlicher Abbuchung. Lohnt sich bei stabilem Cashflow.

    Branchen-Tarife nutzen

    Für Heilberufe, Steuerberater oder Handwerk gibt es spezialisierte Tarife mit besserem Preis-Leistungs-Verhältnis als generische KMU-Policen.

    Kosten der Versicherung vs. Kosten eines Cyberangriffs

    Eine wirtschaftliche Einordnung: Was kostet die Police, was ein realer Schaden? (Quellen: GDV, Bitkom 2024, BSI Lagebericht 2024)

    Jahresprämie Cyberversicherung

    • Kleinunternehmen (bis 1 Mio. €)300 – 900 €
    • Mittelstand (1–5 Mio. €)900 – 2.500 €
    • Größere KMU (5–10 Mio. €)2.500 – 6.000 €
    • Konzerne (> 50 Mio. €)ab 15.000 €

    Schadenskosten ohne Versicherung

    • Ransomware (Ø KMU)75.000 €
    • CEO-Fraud / Betrug120.000 €
    • Datenschutzverletzung (DSGVO-Bußgeld)bis 20 Mio. €
    • Betriebsunterbrechung pro Tag8.000 – 50.000 €

    Das durchschnittliche Kosten-Nutzen-Verhältnis einer Cyberversicherung für deutsche KMU liegt bei 1 : 50 oder besser. Selbst ein einziger größerer Vorfall amortisiert die Prämien mehrerer Jahrzehnte.

    Häufige Fragen

    FAQ zu Cyberversicherung Kosten

    Für kleine Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern und einem Umsatz unter 1 Mio. € starten Basis-Tarife ab ca. 300–600 € pro Jahr. Je nach Branche und gewünschter Deckungssumme kann die Prämie auf 1.000–2.000 € steigen.

    Die Prämienberechnung basiert auf Risikofaktoren wie Branche, Umsatz, Mitarbeiterzahl, IT-Sicherheitsniveau und gewünschter Deckungssumme. Manche Versicherer führen zusätzlich einen IT-Security-Scan durch.

    Ja, erheblich. Multi-Faktor-Authentifizierung, regelmäßige Backups, EDR-Systeme und Mitarbeiterschulungen können die Prämie um 15–30 % reduzieren. Einige Versicherer bieten explizite Rabatte für nachgewiesene Sicherheitsstandards.

    Definitiv. Die durchschnittlichen Kosten eines Cyberangriffs auf ein KMU liegen bei 50.000–200.000 €. Dem stehen Jahresprämien von wenigen hundert bis einigen tausend Euro gegenüber. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist in den meisten Fällen 50:1 oder besser.

    Seriöse Anbieter arbeiten transparent. Achten Sie auf Sublimits (Teildeckungsgrenzen), Wartezeiten und Obliegenheiten. In unserem Vergleich weisen wir auf alle relevanten Einschränkungen hin.

    Auch günstige Tarife decken meist die Kernleistungen ab: IT-Forensik, Datenwiederherstellung, Betriebsunterbrechung, Haftpflicht bei Datenschutzverletzungen und eine 24/7-Notfall-Hotline.

    In der Regel jährlich. Steigende Cyberrisiken können zu Prämienanpassungen führen. Gleichzeitig belohnen Versicherer verbesserte Sicherheitsmaßnahmen mit niedrigeren Beiträgen.

    Ja, einige Anbieter wie Hiscox bieten Tarife ohne Selbstbeteiligung an. Diese sind jedoch teurer als Tarife mit z. B. 1.000 € oder 2.500 € Selbstbehalt.

    Beispielhafte Szenarien

    Welche Kosten eine Cyberversicherung abdecken kann

    Vier illustrative Modellfälle für typische Kostenblöcke. Es handelt sich nicht um dokumentierte Kundenfälle oder verbindliche Leistungszusagen.

    Möglicher Gesamtschaden
    82.000 €

    Ransomware-Angriff auf Handwerksbetrieb

    Ein Mitarbeiter öffnet eine infizierte Bewerbungs-E-Mail. Die gesamte IT des Handwerksbetriebs wird verschlüsselt. Ohne Zugriff auf Pläne und Kundendaten steht der Betrieb 5 Tage lang still.

    Mögliche Leistungen

    Ein passender Tarif kann zum Beispiel IT-Forensik (12.000 €), Datenwiederherstellung aus Backups (18.000 €), Ertragsausfall über 5 Tage (47.000 €) sowie die Benachrichtigung betroffener Kunden (5.000 €) abdecken.

    Möglicher Gesamtschaden
    118.500 €

    CEO-Fraud bei Mittelstandsunternehmen

    Betrüger fälschen die E-Mail-Adresse der Geschäftsführung und weisen die Buchhaltung an, eine dringende Überweisung ins Ausland zu tätigen. Das Geld ist weg, bevor der Schwindel auffällt.

    Mögliche Leistungen

    Nur wenn Social Engineering und Vermögensschäden ausdrücklich eingeschlossen sind, kann ein Tarif den Schaden abzüglich Selbstbehalt (hier 113.500 €) sowie Forensik und vereinbarte Folgemaßnahmen abdecken.

    Möglicher Gesamtschaden
    46.200 €

    DDoS-Attacke auf E-Commerce-Shop

    Der Online-Shop wird am Black Friday gezielt überlastet und ist für 12 Stunden nicht erreichbar. Neben dem Umsatzausfall drohen Reputationsschäden und abgebrochene Warenkörbe.

    Mögliche Leistungen

    Je nach Bedingungen kann eine Police Umsatzausfall (38.000 €), DDoS-Abwehr durch einen Dienstleister (6.200 €) und vereinbarte Krisenkommunikation (2.000 €) abdecken.

    Möglicher Gesamtschaden
    67.800 €

    DSGVO-Verletzung bei Arztpraxis

    Ein Hackerangriff auf das Praxisverwaltungssystem legt 4.200 Patientenakten offen. Die Landesdatenschutzbehörde verhängt ein Bußgeld, betroffene Patienten müssen informiert werden.

    Mögliche Leistungen

    Ein geeigneter Tarif kann juristische Beratung (8.800 €), Benachrichtigungen (4.000 €) und Identitätsmonitoring (20.000 €) abdecken. Bußgelder sind nur versicherbar, soweit dies rechtlich zulässig und vertraglich eingeschlossen ist.

    Rechenbeispiele zur Orientierung. Ob und in welcher Höhe ein Schaden versichert ist, ergibt sich ausschließlich aus dem individuellen Vertrag und der Schadenprüfung.

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