Die Württembergische Versicherung AG mit Sitz in Stuttgart-Kornwestheim gehört zur Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) – einem 1828 gegründeten Versicherer, der seit der Fusion mit Wüstenrot 1999 zu den Top 10 deutschen Sachversicherern zählt. Die W&W-Gruppe meldete zum 31.12.2024 eine Bilanzsumme von 72,3 Mrd. € und beschäftigt allein bei der Württembergische Versicherung AG 3.231 fest angestellte Mitarbeiter (Quelle: W&W-Geschäftsbericht 2024). Standard & Poor's bestätigt für die W&W-Kerngesellschaften ein Rating von A- mit stabilem Ausblick (2025).
Bereits im Juli 2014 brachte die Württembergische als einer der ersten deutschen Sachversicherer eine spezifische Cyber-Police für KMU auf den Markt. Über die Jahre wurde der Tarif modular weiterentwickelt; Assekurata bewertete die Police 2022 (AVB-Stand 11.2019) im Rahmen einer Tarifanalyse. Seit 2025 ist die Württembergische zudem Vertriebspartner der CyberDirekt-Plattform und tritt dort mit einer speziell für den Maklermarkt aufgewerteten Tarifgeneration mit 21 exklusiven Erweiterungen auf.
Der Tarif richtet sich an Firmen und Freiberufler mit bis zu 100 Mio. € Jahresumsatz und bietet Versicherungssummen bis 5 Mio. € in modularen Stufen. Damit zielt die Württembergische klar auf das gehobene KMU- und Mittelstandssegment – mit dem Vorteil einer etablierten Voll-Versicherer-Bilanz und eines deutschlandweiten Beraternetzes von rund 3.000 regionalen Vertriebsspezialisten.
Das Profil der Württembergische: W&W-Konzern mit Cyber-Police seit 2014
Rechtsform & Sitz: Württembergische Versicherung AG, Aktiengesellschaft mit Hauptverwaltung Gutenbergstraße 30, 70176 Stuttgart-Kornwestheim. 100%-Tochter der Wüstenrot & Württembergische AG (W&W AG), der Holding-Gesellschaft mit Sitz in Stuttgart. Die W&W-Gruppe entstand 1999 aus der Fusion der Wüstenrot Bausparkasse und der Württembergischen Versicherung und übernahm 2005 zusätzlich die Karlsruher Versicherungsgruppe.
Gründungsjahr Württembergische: 1828 – eine der ältesten deutschen Versicherungsgesellschaften.
BaFin-Status: Vollwertiger zugelassener Erstversicherer unter Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Im Gegensatz zu Assekuradeuren wie Stoïk ist die Württembergische selbst Risikoträger ihrer Cyber-Police.
Finanzkennzahlen (Stand 31.12.2024):
- Bilanzsumme W&W-Gruppe: 72,3 Mrd. € (Vj. 68,6 Mrd.)
- Verdiente Beiträge Württembergische Versicherung AG: 2.173,6 Mio. € (+8,3 % YoY)
- Bestandswachstum Schaden-/Unfall: +7,1 %
- Mitarbeiter Württembergische Versicherung AG: 3.231 fest angestellt
- S&P-Rating: A- (stabil, 2025)
Marktposition: Top 10 deutscher Sachversicherer. In der Assekurata-Servicequalitäts-Untersuchung Ende 2024 zählt die Württembergische gemeinsam mit HUK-Coburg und R+V zu den führenden Sachversicherern beim Service.
Vertriebsstruktur: Klassischer Multikanal-Vertrieb über rund 3.000 Außendienst-Spezialisten, Makler-Anbindung und Bancassurance-Verbund mit Wüstenrot. Cyber-Produkte werden zusätzlich seit 2025 über die CyberDirekt-Plattform vertrieben.
Württembergische Cyber-Police: Tarif-Details über CyberDirekt im Überblick
Hinweis Stand Mai 2026: Die folgenden Angaben kombinieren die CyberDirekt-Produktseite, die offizielle Württembergische Geschäftskunden-Produktseite, das Maklerportal sowie die Assekurata-Tarifanalyse (AVB-Stand 11.2019).
Zielgruppe: Firmen, Freiberufler, kleine und mittelständische Unternehmen sowie kleinerer Mittelstand. Der CyberDirekt-Tarif öffnet die Police bis zu 100 Mio. € Jahresumsatz; das direkte Württembergische-Geschäft ist traditionell stärker auf KMU mit Umsätzen bis 10–20 Mio. € ausgerichtet.
Versicherungssummen:
- Direktgeschäft historisch: 125.000 € bis 2 Mio. €
- CyberDirekt-Tarif (ab 2025): bis maximal 5 Mio. € in mehreren modularen Stufen
- Höhere Summen über individuelles Underwriting möglich
Sechs Deckungsgruppen:
- Haftpflichtschäden (Drittschäden) – Schadenersatzansprüche aus Datenschutz-, Vertraulichkeits- und Urheberrechtsverletzungen; Rechtsverteidigungskosten; PCI-Ansprüche; Virenschäden
- Datenschäden / Eigenschäden – Wiedereingabe von Stamm- und Bewegungsdaten, Betriebssysteme, individuelle Programmerweiterungen
- Forensik-Kosten – Untersuchung von Informationssicherheitsverletzungen; Kostenübernahme auch wenn kein entschädigungspflichtiger Schaden festgestellt wird
- Betriebsunterbrechung – Mehrkosten und Ertragsausfall während operativer Ausfallzeiten
- Krisenkommunikation & Reputation – PR-, Krisenmanagement- und Reputationsschutzmaßnahmen
- Informationskosten & Monitoring – Benachrichtigungskosten und Kreditkarten-Monitoring
21 Erweiterungen über CyberDirekt – exklusive Zusatzleistungen, prominent dokumentiert sind:
- Beweislastumkehr: Bei unklarem Versicherungsfall trägt der Versicherer die Beweislast, dass kein gedeckter Schaden vorliegt (USP)
- Reduzierter Selbstbehalt: −25 % je Schadensfall bei Nutzung des CyberDirekt-Mitarbeiter-Cyber-Trainings
- Vertragsstrafen aus Datenvertraulichkeitsverletzungen versichert
- Vermögensschäden aus elektronischem Zahlungsverkehr durch Täuschung von Mitarbeitern oder Vertretern (Payment-Fraud / CEO-Fraud)
24/7-Krisenmanagement: Experten-Hotline rund um die Uhr mit IT-Spezialisten und juristischer Beratung. Soforthilfe bei Verdacht eines Cyber-Vorfalls, forensische Erstanalyse. Hotline auch bei nicht versicherten Vorfällen nutzbar.
Prävention im Paket: Kostenloses Cyber-Portal mit IT-Sicherheits-Schulungen (E-Mail-Sicherheit, Passwort-Hygiene, Online-Banking). E-Learning-Module über die CyberDirekt-Plattform integriert.
Mindestumsatz / Wartezeiten: Öffentlich nicht final beziffert. Eine detaillierte Erklärung der Preisfaktoren finden Sie in unserem Kosten-Ratgeber.
| Leistungsbaustein | CyberDirekt-Tarif |
|---|---|
| Haftpflicht (Drittschäden) inkl. PCI | ✅ Inkl. Rechtsverteidigung |
| Datenschäden / Eigenschäden | ✅ Wiedereingabe Stamm-/Bewegungsdaten |
| Forensik ohne Selbstbehalt | ✅ Auch ohne entschädigungspflichtigen Schaden |
| Betriebsunterbrechung | ✅ Mehrkosten + Ertragsausfall |
| Krisenkommunikation & Reputation | ✅ PR + Krisenmanagement |
| Beweislastumkehr (USP) | ✅ CyberDirekt-exklusiv |
| SB-Reduktion durch Training | ✅ −25 % bei CyberDirekt-Mitarbeiter-Training |
| Payment-Fraud / CEO-Fraud | ✅ Vermögensschäden aus E-Payment |
| 24/7 Experten-Hotline | ✅ Auch ohne SB nutzbar |
| Cyber-Portal + E-Learning | ✅ Kostenfrei integriert |
Schema-Markup-Briefing anzeigen
Schema-Briefing für InsurancePolicy: - name: Württembergische Cyber-Police (CyberDirekt-Tarif) - provider: Württembergische Versicherung AG (W&W-Gruppe) - coveredRisk: Haftpflichtschäden – Datenschutz-, Vertraulichkeits-, Urheberrechtsverletzungen - coveredRisk: Datenschäden – Wiedereingabe Stamm- und Bewegungsdaten - coveredRisk: Forensik-Kosten – auch ohne entschädigungspflichtigen Schaden - coveredRisk: Betriebsunterbrechung – Mehrkosten + Ertragsausfall - coveredRisk: Krisenkommunikation und Reputationsschutz - coveredRisk: Beweislastumkehr (CyberDirekt-Exklusiv-USP) - coveredRisk: Payment-Fraud / CEO-Fraud – Vermögensschäden im E-Payment
Württembergische im Vergleich: Bewertung & Wettbewerbsposition
Die Bewertung der Württembergische basiert auf unserer redaktionellen Methodik (siehe /methodik) und stützt sich auf öffentlich verfügbare Quellen wie die CyberDirekt-Anbieterpage, die wuerttembergische.de Produktseite und Geschäftsberichte der W&W-Gruppe 2024.
Im direkten Wettbewerbsvergleich positioniert sich die Württembergische als solider Voll-Versicherer mit Beweislastumkehr-USP. Während Allianz, HDI und AXA höhere Versicherungssummen bieten, ist die Württembergische einziger Anbieter im Cyber-Markt mit echter Beweislastumkehr als vertraglicher Zusatzleistung – ein juristisch substanzieller USP.
| Anbieter | Kernaussage | Preis-Leistung | Schaden-Regulation |
|---|---|---|---|
| Württembergische | Voll-Versicherer + Beweislastumkehr-USP | 7.5/10 | 8.5/10 |
| AXA | Modular, T-Systems-Notfall | 8.0/10 | 8.0/10 |
| HDI | Top Preis-Leistung | 8.5/10 | 8.5/10 |
| Allianz | Premium-Mittelstand | 7.0/10 | 9.0/10 |
Für wen eignet sich die Württembergische Cyberversicherung?
Ideal für
KMU und kleinerer Mittelstand mit Jahresumsatz bis ca. 100 Mio. € (CyberDirekt-Variante) bzw. 10–20 Mio. € (Direktgeschäft). Bestandskunden des W&W-Konzerns, die Cross-Selling-Vorteile beim Bündeln mit Bauspar-, Lebens- oder bAV-Produkten realisieren wollen.
Besonders empfohlen für
Unternehmen, die Wert auf einen BaFin-zugelassenen Voll-Versicherer mit deutscher Bilanz legen statt auf InsurTech-Assekuradeur-Konstrukte. Firmen, die ein regionales Beraternetz wünschen – die Württembergische ist mit rund 3.000 Außendienst-Spezialisten flächendeckend präsent.
Juristisch starkes Argument
Makler-Kunden, die die 21 CyberDirekt-Erweiterungen mitnehmen wollen – speziell Beweislastumkehr und SB-Rabatt durch Schulung sind echte Mehrwerte. Cyber-Schäden scheitern oft an der Beweisführung; eine vertraglich vereinbarte Beweislastumkehr ist juristisch substanziell.
Fazit: Solider Voll-Versicherer mit Beweislastumkehr-USP
Die Württembergische Cyber-Police ist ein solider, etablierter Tarif eines deutschen Voll-Versicherers mit langer Cyber-Historie (seit Juli 2014) und stabiler Bilanz. Über die CyberDirekt-Anbindung 2025 hat der Tarif mit den 21 Erweiterungen – allen voran der Beweislastumkehr und der trainingsbasierten SB-Reduktion – eine echte qualitative Aufwertung erfahren.
Im Test der Redaktion erreicht der Tarif 86 von 100 Punkten nach unserer 5-Punkte-Methodik. Tragende Säulen: W&W-Konzernbonität mit S&P A-, deutsche Voll-Versicherer-Bilanz, einzigartige Beweislastumkehr im Cyber-Markt sowie 3.000 regionale Vertriebsberater als Service-Backbone. Punktabzug für die Versicherungssummen-Obergrenze von 5 Mio. € und das nicht aktualisierte Franke-&-Bornberg-Rating (Stand 01/2018: FF).
Wer einen klassisch-soliden Voll-Versicherer mit deutscher Konzern-Tradition sucht und gleichzeitig die juristische Sicherheit einer Beweislastumkehr im Schadenfall schätzt, ist hier strukturell richtig. Wer Versicherungssummen über 5 Mio. € braucht oder eine voll digitalisierte InsurTech-Erfahrung will, sollte zusätzlich HDI oder Stoïk prüfen.
Bewertung nach unserer redaktionellen 5-Punkte-Methodik. Quellen: cyberdirekt.de/wuerttembergische, wuerttembergische.de Geschäftskunden-Produktseite, W&W-Geschäftsbericht 2024, Assekurata Tarifanalyse 2022 (AVB 11.2019), Franke & Bornberg Rating 01/2018, Versicherungsbote Launch-Meldung 07/2014.
Stand der Daten: Mai 2026
Tarife können sich ändern. Verbindlich sind ausschließlich die jeweils gültigen Versicherungsbedingungen der Württembergische Versicherung AG.
Diese Seite stellt keine Rechtsberatung dar. Quellenangaben siehe Fließtext.
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Jetzt Württembergische-Tarif bei CyberDirekt vergleichen & absichernHäufig gestellte Fragen (FAQ) zur Württembergische-Cyberversicherung
1Wer ist Risikoträger der Württembergische Cyber-Police?
Die Württembergische Versicherung AG ist selbst BaFin-zugelassener Erstversicherer und trägt das Cyber-Risiko in ihrer eigenen Bilanz. Sie gehört zur Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) mit Sitz in Stuttgart-Kornwestheim. S&P-Rating der Kerngesellschaften: A- mit stabilem Ausblick (2025).
2Bis zu welcher Versicherungssumme bin ich abgesichert?
Über die CyberDirekt-Plattform sind Versicherungssummen bis 5 Mio. € in mehreren modularen Stufen wählbar. Im Direktgeschäft der Württembergische lag der Korridor historisch zwischen 125.000 € und 2 Mio. €. Höhere Summen sind im individuellen Underwriting möglich.
3Welche Unternehmensgröße kann ich versichern?
Über den CyberDirekt-Tarif sind Firmen mit bis zu 100 Mio. € Jahresumsatz versicherbar. Der traditionelle Württembergische-Tarif zielt auf KMU bis ca. 10–20 Mio. € Umsatz. Damit deckt der Anbieter ein breites Mittelstandsspektrum ab, fällt aber bei Großkonzernen aus dem Raster.
4Was bedeutet Beweislastumkehr konkret?
Bei unklarem Versicherungsfall trägt der Versicherer (nicht der Versicherte) die Beweislast, dass kein gedeckter Schaden vorliegt. Das ist juristisch substanziell, weil Cyber-Schäden oft an der Beweisführung scheitern – etwa ob ein Datenverlust durch einen Angriff oder durch eigene Fahrlässigkeit verursacht wurde. Eine exklusive Zusatzleistung im CyberDirekt-Tarif.
5Bekomme ich einen Selbstbehalt-Rabatt, wenn meine Mitarbeiter geschult sind?
Ja. Nutzt der Versicherte das kostenfreie Mitarbeiter-Cyber-Training auf der CyberDirekt-Plattform, reduziert sich der Selbstbehalt um 25 % je Schadensfall. Zusätzlich ist ein eigenes Cyber-Portal der Württembergischen mit Schulungsangeboten zu E-Mail-Sicherheit, Passwort-Hygiene und Online-Banking kostenlos integriert.
6Wie funktioniert die 24/7-Notfall-Hotline?
Im Schadenfall steht eine rund um die Uhr erreichbare Experten-Hotline mit IT-Spezialisten und juristischen Beratern bereit. Die Hotline kann auch bei Verdacht oder nicht versicherten Vorfällen kostenfrei genutzt werden. Forensik-Kosten der Erstanalyse werden auch dann übernommen, wenn kein entschädigungspflichtiger Schaden festgestellt wird.
7Wie schneidet der Tarif in unabhängigen Bewertungen ab?
Assekurata hat den Tarif Cyber-Police (AVB-Stand 11.2019) am 24.06.2022 in der laufenden Tarifanalyse bewertet. Franke & Bornberg rated die Württembergische Cyber-Police 2018 mit der Note FF (zweitbeste Klasse); ein aktualisiertes Rating für die 2025er Tarifgeneration liegt öffentlich nicht vor. In der Assekurata-Servicequalitäts-Untersuchung Ende 2024 zählt die Württembergische zu den Top 3 deutschen Sachversicherern (gemeinsam mit HUK-Coburg und R+V).
8Welche Erweiterungen gibt es exklusiv über CyberDirekt?
Der CyberDirekt-Tarif bietet 21 exklusive Erweiterungen. Prominent dokumentiert: Beweislastumkehr bei unklaren Schadensfällen, 25 % Selbstbehalt-Reduktion durch CyberDirekt-Mitarbeiter-Training, Versicherung von Vertragsstrafen aus Datenvertraulichkeitsverletzungen und Schutz vor Vermögensschäden durch Täuschung im elektronischen Zahlungsverkehr (Payment-Fraud / CEO-Fraud).