67 Prozent aller deutschen KMU wurden 2024 Opfer eines Cyberangriffs – doch nur 40 Prozent verfügen über einen vollwertigen Versicherungsschutz. Diese alarmierenden Zahlen aus dem aktuellen Hiscox Cyber Readiness Report 2025 zeigen: Die Bedrohungslage ist real, die Schutzlücke dramatisch. Als Pionier der Cyberversicherung in Deutschland bietet Hiscox seit 2011 spezialisierte Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen. Dieser investigative Praxis-Guide analysiert auf Basis von über 30 Fachstudien und aktuellen Schadenstatistiken, warum die Hiscox Cyberversicherung zu den führenden Produkten am Markt zählt – und für welche Unternehmen sie sich tatsächlich lohnt.
Die dramatische Bedrohungslage: Warum 2026 das gefährlichste Cyber-Jahr wird
Ransomware-Angriffe erreichen neues Allzeithoch
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 950 Ransomware-Angriffe wurden 2024 allein in Deutschland offiziell registriert – 80 Prozent davon richteten sich gegen kleine und mittlere Unternehmen. Die Dunkelziffer liegt vermutlich deutlich höher. Experten prognostizieren für 2025 einen weiteren Anstieg um 40 Prozent. Die Angreifer setzen dabei zunehmend auf die perfide Double-Extortion-Methode: Bei 72 Prozent aller Ransomware-Vorfälle werden Daten nicht nur verschlüsselt, sondern zusätzlich gestohlen und mit Veröffentlichung gedroht. Selbst Unternehmen mit funktionierenden Backup-Systemen sind damit erpressbar.
Das durchschnittlich geforderte Lösegeld liegt bei knapp 280.000 US-Dollar – eine Summe, die für viele KMU existenzbedrohend ist. Besonders perfide: Auch nach Lösegeldzahlung gibt es keine Garantie für die Wiederherstellung der Daten. In zahlreichen dokumentierten Fällen erhielten Unternehmen entweder fehlerhafte Entschlüsselungsschlüssel oder wurden kurze Zeit später erneut angegriffen.
KI-gestützte Angriffe: Die neue Dimension der Cyberkriminalität
Die Integration Künstlicher Intelligenz hat Cyberangriffe 2025 auf ein völlig neues Niveau gehoben. KI-generierte Phishing-Mails sind mittlerweile von echten Nachrichten kaum noch zu unterscheiden. Grammatikfehler und offensichtliche Ungereimtheiten, die früher Phishing verrieten, gehören der Vergangenheit an. Die KI analysiert öffentlich verfügbare Informationen über Zielpersonen – LinkedIn-Profile, Unternehmensnachrichten, soziale Medien – und generiert maßgeschneiderte Betrugsnachrichten im individuellen Schreibstil der vermeintlichen Absender.
Deepfake-Angriffe haben sich im ersten Quartal 2025 gegenüber dem Vorjahr um 1.100 Prozent erhöht. In spektakulären Fällen verloren Unternehmen Millionenbeträge, weil Mitarbeiter bei täuschend echten Video-Calls mit vermeintlichen Geschäftsführern zur Überweisung bewegt wurden. Ein britisches Unternehmen verlor so 25 Millionen Dollar. Besonders besorgniserregend: Bereits 5-10 Minuten Audiomaterial reichen aus, um überzeugende Deepfake-Stimmen zu erstellen.
Hiscox: Pionier und Marktführer der Cyberversicherung in Deutschland
Die Geschichte eines Spezialversicherers
Hiscox blickt auf eine über 120-jährige Geschichte zurück. Die Wurzeln des Unternehmens liegen in der Roberts Agency, die 1901 mit Marineversicherungen auf dem Versicherungsmarkt Lloyd’s of London begann. 1946 gründete Ralph Hiscox das Unternehmen, das heute als internationaler Spezialversicherer zu den führenden Anbietern komplexer Versicherungslösungen zählt. Seit 1997 ist Hiscox an der London Stock Exchange gelistet und Teil des FTSE 250 Index.
In Deutschland ist Hiscox seit 1995 mit einer ersten Niederlassung in München vertreten. Heute unterhält das Unternehmen sechs Standorte in Deutschland – München, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Berlin und Stuttgart – und beschäftigt über 186 Mitarbeiter. 2011 brachte Hiscox als erster Versicherer in Deutschland eine spezialisierte Cyberversicherung auf den Markt – damals noch unter dem Begriff „Datenschutzversicherung“.
Marktposition und Auszeichnungen
Die Vorreiterrolle von Hiscox im Cyber-Segment spiegelt sich in zahlreichen Auszeichnungen wider. In unabhängigen Vergleichstests belegt Hiscox CyberClear regelmäßig Spitzenplätze. Im umfassenden Benchmark-Test von 28 Cyberversicherungen für KMU erreichte Hiscox CyberClear den ersten Rang, gefolgt von Anbietern wie Allianz, AXA und Ergo. Im Bedingungsrating von Franke und Bornberg erhielt der Tarif die Note FF+ mit 1,6.
Besonders hervorzuheben ist die Kundenzufriedenheit: Auf Trustpilot erreicht Hiscox Deutschland eine Bewertung von 4,7 von 5 Sternen. Kunden empfehlen den Hiscox Schadenservice mit durchschnittlich 4,6 von 5 Sternen weiter. In Fairness-Rankings erreicht Hiscox in der Kategorie „Cyber-Versicherung“ eine Gesamtbewertung von 83 von 100 Punkten und wird mit „sehr gut“ bewertet.
Hiscox CyberClear: Leistungsumfang im Detail
Das Alleinstellungsmerkmal: Rundum-Schutz in allen Phasen
Was Hiscox CyberClear von Wettbewerbern unterscheidet, ist der ganzheitliche Ansatz: Prävention, Soforthilfe, Schadenregulierung und nachgelagerte Sicherheitsanalyse aus einer Hand. Während viele Versicherer ausschließlich finanzielle Entschädigung bieten, integriert Hiscox ein umfassendes Expertennetzwerk in das Versicherungsprodukt.
Die drei Säulen des Hiscox-Konzepts:
Prävention durch Cyber-Training und Krisenplan: Jeder Versicherungsnehmer erhält Zugang zu einem kostenfreien Online-Cyber-Training für bis zu 100 Mitarbeiter. Das etwa 45-minütige E-Learning-Programm sensibilisiert für die wichtigsten Bedrohungsszenarien: Erkennung von Phishing und Social-Engineering-Angriffen, Erstellung sicherer Passwörter sowie sicheres Verhalten am Arbeitsplatz und unterwegs. Zusätzlich erhalten Unternehmen einen individuellen Cyber-Krisenplan mit den wichtigsten Handlungsanweisungen und Zuständigkeiten für den Ernstfall.
Soforthilfe durch Expertennetzwerk: Hiscox kooperiert exklusiv mit dem IT-Sicherheitsexperten HiSolutions AG sowie mit spezialisierten Krisen-PR-Beratern und Datenschutzanwälten. Bei einer konkreten Risikolage – etwa einem Hacker-Angriff, IT-Ausfall oder Datenmissbrauch – steht über eine 24/7-Notfall-Hotline sofortige Krisenunterstützung bereit. Experten bewerten die Lage, geben Empfehlungen für Sofortmaßnahmen zur Schadenbegrenzung und Ursachenermittlung. Kritisch: Diese Assistance-Leistungen werden nicht auf die Versicherungssumme angerechnet und fallen ohne Selbstbehalt an.
Nachgelagerte Sicherheitsanalyse: Nach einem Schadensfall führt Hiscox eine umfassende Sicherheitsanalyse durch, um Schwachstellen zu identifizieren und zukünftige Angriffe zu verhindern.
Cyber-Eigenschadendeckung: Was zahlt Hiscox konkret?
Die Eigenschadendeckung ist das Herzstück jeder Cyberversicherung. Hiscox CyberClear übernimmt folgende Kostenpositionen:
Krisenmanagement und IT-Forensik: Die Kosten für IT-Spezialisten, die den Angriff analysieren, die Sicherheitslücke identifizieren und Maßnahmen zur Wiederherstellung koordinieren, werden vollständig übernommen. In der Praxis liegen diese Kosten schnell im fünfstelligen Bereich.
Wiederherstellung von Daten und IT-Systemen: Hiscox erstattet alle Kosten für die Datenwiederherstellung sowie die Reparatur oder den Austausch beschädigter IT-Hardware bis zu einer Entschädigungsgrenze von 50.000 Euro. Dies schließt auch die Wiederherstellung physischer Datenträger wie Laptops oder externe Festplatten ein.
Informationskosten und Benachrichtigungspflichten: Bei Datenschutzverletzungen greift die DSGVO-Meldepflicht. Hiscox übernimmt die Kosten für die gesetzlich vorgeschriebene Benachrichtigung betroffener Personen, einschließlich Callcenter-Leistungen zur Information von Kunden. In einem dokumentierten Fall beliefen sich diese Kosten auf 85.000 Euro.
Rechtsberatung und Strafrechtsschutz: Die Aufwendungen für spezialisierte Datenschutzanwälte und Strafrechtsschutz sind vollständig abgedeckt. Gerade bei komplexen DSGVO-Verstößen ist rechtlicher Beistand unverzichtbar.
Krisenkommunikation und PR-Maßnahmen: Um Reputationsschäden zu minimieren, übernimmt Hiscox die Kosten für professionelle PR-Berater, die in der Krisenkommunikation unterstützen.
Cyber-Haftpflichtversicherung: Schutz vor Drittansprüchen
Neben Eigenschäden deckt Hiscox CyberClear auch Haftpflichtansprüche Dritter ab. Dies ist besonders relevant, wenn durch einen Cybervorfall Daten von Kunden, Geschäftspartnern oder Auftragsdatenverarbeitern betroffen sind. Die Versicherung übernimmt:
- Schadenersatzforderungen wegen Datenschutzverletzungen
- Vertragsstrafen wegen Verletzung von Geheimhaltungspflichten durch elektronischen Diebstahl oder physischen Verlust von Daten (Entschädigungsgrenze: 250.000 Euro)
- Freistellungsverpflichtungen gegenüber Auftragsdatenverarbeitern
- Bußgelder und Entschädigungen mit Strafcharakter im Ausland (Entschädigungsgrenze: 250.000 Euro)
- Abwehrkosten gegen unberechtigte Ansprüche
Cyber-Betriebsunterbrechung: Finanzielle Folgen von Ausfallzeiten
Ein oft unterschätztes Risiko: Nach einem Cyberangriff fallen Unternehmen häufig tagelang oder wochenlang aus. Die Cyber-Betriebsunterbrechungsversicherung von Hiscox deckt Ertragsausfälle und Mehrkosten ab, wenn es nach versicherten Ereignissen zum Stillstand des Betriebs kommt.
Versichert sind folgende Szenarien:
On-Premises-Betriebsunterbrechung: Wenn die eigenen IT-Systeme durch einen Cyberangriff nicht mehr verfügbar sind, ersetzt Hiscox den entgangenen Gewinn sowie fortlaufende Fixkosten. Es gilt ein zeitlicher Selbstbehalt von 12 Stunden je Versicherungsfall und eine Haftzeit von sechs Monaten.
Cloud-Ausfall (optionaler Zusatzbaustein): Immer mehr Unternehmen lagern ihre IT-Infrastruktur in die Cloud aus. Hiscox leistet auch bei Ausfällen von Cloud-Anbietern – etwa durch DDoS-Attacken, Serverausfälle oder Hackerangriffe auf den Provider.
Technische Probleme (optionaler Zusatzbaustein): Versichert sind auch Betriebsunterbrechungen durch technische Defekte wie Stromausfälle, Softwarefehler oder Hardwareversagen.
Optionale Zusatzbausteine: Cyber-Betrug und Cyber-Diebstahl
Cyber-Betrug (Zusatzbaustein): Dieser Baustein schützt vor finanziellen Verlusten durch sogenannten Payment Diversion Fraud – die häufigste Betrugsmaschee 2024. Dabei täuschen Kriminelle E-Mails vor, in denen sie Kontoverbindungen für Überweisungen ändern. 43 Prozent der betroffenen deutschen Unternehmen fielen 2024 dieser Betrugsform zum Opfer. Die Entschädigungsgrenze liegt bei 50.000 Euro.
Cyber-Diebstahl: Der Baustein deckt finanzielle Verluste durch elektronischen Diebstahl von Geldern oder digitalen Assets.
Tarife, Preise und Konditionen: Was kostet die Hiscox Cyberversicherung?
CyberClear vs. CyberClear Start: Die Unterschiede
Hiscox bietet zwei Hauptprodukte mit unterschiedlichem Leistungsumfang:
CyberClear Start ist eine günstige Einstiegsdeckung, die als Zusatzmodul zur Hiscox Business-Versicherung (Berufs- oder Betriebshaftpflicht) abgeschlossen werden kann. Der Deckungsumfang ist gegenüber dem Vollschutz eingeschränkt:
- Auslösende Ereignisse: Netzwerksicherheitsverletzung und Cyber-Erpressung
- Eingeschränkte Eigenschadendeckung
- Cyber-Haftpflicht nur in Verbindung mit der Grundhaftpflicht
- Cyber-Betriebsunterbrechung optional zubuchbar
- Geeignet für Kleinunternehmen und Freelancer mit begrenztem Budget
CyberClear ist die vollständige, eigenständige Cyber-Versicherung mit umfassendem Schutz:
- Auslösende Ereignisse: Netzwerksicherheitsverletzung, Bedien- und Programmierfehler, Datenrechtsverletzung (elektronisch und physisch), Cyber-Erpressung
- Vollständige Eigenschadendeckung mit allen Kostenpositionen
- Eigenständige Cyber-Haftpflichtversicherung
- Cyber-Betriebsunterbrechung On-Premises in der Grunddeckung enthalten
- Cloud-Ausfall und technische Probleme als optionale Zusatzbausteine
- Geeignet für KMU bis etwa 10 Millionen Euro Jahresumsatz
Preisgestaltung und Beispielkalkulationen
Die Prämien für Hiscox CyberClear richten sich nach mehreren Faktoren:
- Jahresumsatz des Unternehmens
- Gewählte Versicherungssumme (zweifach maximiert pro Jahr)
- Selbstbehalt
- Zusatzbausteine
- Branche und Risikoprofil
Konkrete Preisbeispiele für KMU:
Beispiel 1 – Kleinstunternehmen:
- Jahresumsatz: bis 150.000 Euro
- Versicherungssumme: 250.000 Euro
- Selbstbehalt: 1.000 Euro
- Jahresprämie: ab 409,50 Euro netto (487 Euro inkl. Versicherungssteuer)
Beispiel 2 – Kleinunternehmen:
- Jahresumsatz: bis 500.000 Euro
- Versicherungssumme: 500.000 Euro
- Selbstbehalt: 2.500 Euro
- Jahresprämie: ab 845 Euro netto (1.005 Euro inkl. Versicherungssteuer)
Beispiel 3 – Mittleres Unternehmen:
- Jahresumsatz: bis 1 Million Euro
- Versicherungssumme: 750.000 Euro
- Selbstbehalt: 1.000 Euro
- Zusatzbaustein: Cyber-Betriebsunterbrechung
- Monatliche Prämie: etwa 81 Euro
- Jahresprämie: etwa 972 Euro netto
Beispiel 4 – Größeres KMU:
- Jahresumsatz: 5 Millionen Euro
- Versicherungssumme: 1 Million Euro
- Selbstbehalt: 5.000 Euro
- Jahresprämie: ab 1.500 Euro netto
Selbstbehalt und Rabattierungen
Standard-Selbstbehalte:
- 1.000 Euro je Versicherungsfall (Standardoption)
- 2.500 Euro je Versicherungsfall (10 Prozent Beitragsnachlass)
- 5.000 Euro je Versicherungsfall (15 Prozent Beitragsnachlass)
Besonderheit: Bei Cyber-Betriebsunterbrechung gilt ein zeitlicher Selbstbehalt von 12 Stunden je Versicherungsfall.
Rabattierungsmöglichkeiten:
- 25 Prozent Reduktion des monetären Selbstbehalts im Schadenfall, wenn mindestens 80 Prozent der Mitarbeiter in den vergangenen 12 Monaten das Hiscox Cyber-Training erfolgreich absolviert haben
- 5 Prozent Bündel-Nachlass bei gleichzeitigem Abschluss einer anderen Hiscox-Versicherung (z.B. Berufshaftpflicht)
- 10 Prozent Preisnachlass für Nutzer von Hornetsecurity-Lösungen
- Zusätzlich 30 Prozent Selbstbehalt-Reduktion bei Nutzung des Hornetsecurity Security Awareness Service
Versicherungssummen und Entschädigungsgrenzen
Die Versicherungssumme ist zweifach maximiert pro Versicherungsjahr. Das bedeutet: Wenn Sie eine Versicherungssumme von 500.000 Euro wählen, stehen Ihnen im Jahr maximal 1 Million Euro zur Verfügung.
Für einzelne Leistungspositionen gelten folgende Entschädigungsgrenzen:
- Wiederherstellungskosten IT-Hardware: 50.000 Euro
- Vertragsstrafen wegen Geheimhaltungsverletzung: 250.000 Euro
- Bußgelder im Ausland: 250.000 Euro
- Cyber-Betrug: 50.000 Euro (bei Zusatzbaustein)
- Cyber-Diebstahl: separate Sublimits je nach Tarif
Anwendungsfälle und Schadenbeispiele aus der Praxis
Fall 1: Ransomware-Angriff auf Rechtsanwaltskanzlei
Schadenhergang: Ein Mitarbeiter einer mittelgroßen Rechtsanwaltskanzlei öffnet den Anhang einer täuschend echt wirkenden E-Mail. Dabei handelt es sich um einen Verschlüsselungstrojaner. Innerhalb von Minuten werden sämtliche Mandantendaten auf allen Servern der Kanzlei unlesbar gemacht. Die Kanzlei ist arbeitsunfähig – keine Fristen können gewahrt, keine Verträge erstellt, keine Mandanten betreut werden.
Soforthilfe: Die Kanzlei kontaktiert umgehend den Kriseninterventionsdienstleister HiSolutions über die Hiscox-Notfall-Hotline. Nach telefonischer Abstimmung werden zwei IT-Forensiker vor Ort geschickt. Die Analyse ergibt: Alle Server sind vom Schadprogramm befallen, nur das Mailarchiv ist intakt.
Schadensregulierung: Hiscox übernimmt sämtliche Kosten für IT-Forensik, Schadenssoftware-Beseitigung, Installation neuer Sicherheitssoftware sowie Wiederherstellung der Daten aus Backups. Zusätzlich werden Rechtsberatungskosten für die DSGVO-konforme Meldung und Information betroffener Mandanten erstattet.
Gesamtkosten: 104.894 Euro – vollständig von Hiscox übernommen.
Fall 2: Datendiebstahl bei Online-Händler
Schadenhergang: Ein mittelständisches E-Commerce-Unternehmen wird Opfer eines professionellen Hackerangriffs. Die Angreifer verschaffen sich Zugang zum Kundendatenbanksystem und erbeuten umfangreiche Kundendaten inklusive Zahlungsinformationen. Zusätzlich erlangen sie Zugriff auf das Online-Bezahlsystem.
Schadenregulierung: Hiscox koordiniert ein umfassendes Krisenmanagement: IT-Forensiker analysieren das Ausmaß des Datenverlusts, Datenschutzanwälte beraten bei der Meldepflicht gegenüber Aufsichtsbehörden. Ein spezialisiertes Callcenter informiert alle betroffenen Kunden und fordert sie auf, Zugangsdaten zu erneuern. PR-Berater entwickeln eine Kommunikationsstrategie, um den Reputationsschaden zu minimieren.
Gesamtkosten: 600.000 Euro – vollständig von Hiscox übernommen (Datenwiederherstellung, IT-Forensik, Rechtsberatung, Callcenter, Schadensersatzforderungen).
Fall 3: Payment Diversion Fraud bei Bauunternehmen
Schadenhergang: Ein mittelständisches Bauunternehmen erhält eine E-Mail, die scheinbar von einem langjährigen Lieferanten stammt. In der Nachricht wird mitgeteilt, dass sich die Bankverbindung geändert habe und eine fällige Rechnung über 180.000 Euro auf das neue Konto überwiesen werden solle. Die E-Mail ist täuschend echt gestaltet – mit korrekter Absenderadresse, Logo und Geschäftsführer-Unterschrift.
Die Buchhaltung weist das Geld an – auf ein Betrügerkonto. Als der echte Lieferant nach einigen Tagen die ausbleibende Zahlung anmahnt, fliegt der Betrug auf. Das Geld ist unwiederbringlich verloren.
Schadensregulierung: Da das Bauunternehmen den optionalen Zusatzbaustein Cyber-Betrug abgeschlossen hat, übernimmt Hiscox den finanziellen Verlust bis zur Entschädigungsgrenze von 50.000 Euro. Die restlichen 130.000 Euro muss das Unternehmen selbst tragen – ein Weckruf, bei höheren Umsätzen eine entsprechend höhere Deckungssumme für diesen Baustein zu wählen.
Fall 4: Cloud-Ausfall bei Software-Agentur
Schadenhergang: Eine spezialisierte Digitalagentur lagert ihre gesamte IT-Infrastruktur in die Cloud aus. Der Cloud-Provider wird Opfer einer massiven DDoS-Attacke, die die Systeme für 72 Stunden lahmlegt. Die Agentur kann in dieser Zeit weder auf Kundenprojekte noch auf interne Daten zugreifen – Deadlines werden verpasst, Vertragsstrafen drohen.
Schadensregulierung: Da die Agentur den Zusatzbaustein „Cyber-Betriebsunterbrechung bei Cloud-Ausfall“ abgeschlossen hat, leistet Hiscox für den Ertragsausfall. Nach Abzug des zeitlichen Selbstbehalts von 12 Stunden werden der entgangene Gewinn und fortlaufende Fixkosten für 60 Stunden Betriebsausfall erstattet.
Erstattung: 28.000 Euro (basierend auf Tagessatz und Fixkosten).
Zielgruppen: Für welche Unternehmen lohnt sich Hiscox CyberClear?
IT-Branche und Tech-Unternehmen
Hiscox richtet sich gezielt an IT-Dienstleister, Software-Entwickler, Programmierer, Hardware-Hersteller und Industrie-4.0-Anbieter. Diese Branchen sind prädestinierte Ziele für Cyberangriffe – einerseits wegen ihres technischen Know-hows (das gestohlen werden soll), andererseits weil sie häufig Zugriff auf die IT-Infrastruktur ihrer Kunden haben. Ein erfolgreicher Angriff auf einen IT-Dienstleister kann Kettenreaktionen bei Dutzenden Kundensystemen auslösen.
Besonderheit: IT-Unternehmen profitieren von der Cyber-Haftpflicht, die auch Eigenschäden bei Kunden abdeckt, wenn durch einen Sicherheitsvorfall beim Dienstleister Kundendaten kompromittiert werden.
Gesundheitswesen: Arztpraxen, Zahnärzte, Apotheken
Das Gesundheitswesen ist 2024 zur zweitmeist angegriffenen Branche aufgestiegen. Patientendaten zählen zu den sensibelsten Informationen überhaupt und erzielen auf dem Schwarzmarkt Höchstpreise. Hinzu kommt: Medizinische Einrichtungen arbeiten häufig mit veralteten IT-Systemen und verfügen selten über dediziertes IT-Sicherheitspersonal.
Arzneimittelpraxen und Apotheken sind nach DSGVO zu besonders strengen Datenschutzmaßnahmen verpflichtet. Ein Datenleck kann neben massiven Bußgeldern auch zum vollständigen Vertrauensverlust bei Patienten führen. Die Hiscox Cyberversicherung deckt hier nicht nur die IT-Wiederherstellung, sondern auch die Kosten für gesetzlich vorgeschriebene Patientenbenachrichtigungen und DSGVO-Meldungen.
Praxisbeispiel: Eine Gemeinschaftspraxis mit vier Ärzten wurde Opfer eines Ransomware-Angriffs. Sämtliche Patientendaten waren verschlüsselt – keine Terminplanung, Dokumentation oder Abrechnung mehr möglich. Durch den Versicherungsschutz konnten IT-Spezialisten sofort eingreifen und die Praxis innerhalb von drei Tagen wieder in Betrieb nehmen. Ohne Versicherung wären die Kosten für Datenwiederherstellung, Rechtsberatung und Umsatzverluste existenzbedrohend gewesen.
Kreativbranche, Medien und Marketing
Marketing- und PR-Agenturen, Radio- und TV-Sender, Verlage, Fotografen und Designer verwalten sensible Kundendaten und wertvolle geistige Eigentumsrechte. Der Diebstahl unveröffentlichter Kampagnen, Fotografien oder Kundenstrategien kann massive finanzielle und reputative Schäden verursachen.
Besonders relevant: Diese Branchen arbeiten häufig mit Freelancern und externen Dienstleistern, wodurch zusätzliche Einfallstore für Cyberangriffe entstehen. Die Hiscox-Police deckt auch Schäden ab, die durch Sicherheitslücken bei Auftragsdatenverarbeitern entstehen.
Handwerk und Baugewerbe
Ein oft unterschätztes Risiko: Auch traditionelle Handwerksbetriebe und Baufirmen sind zunehmend von Cyberangriffen betroffen. Mit der Digitalisierung von Auftragsmanagement, Bauplanung und Kundenverwaltung wachsen die Angriffsflächen. Besonders Payment Diversion Fraud – also Überweisungsbetrug durch gefälschte Rechnungen – trifft das Baugewerbe hart.
Herausforderung: Viele Handwerksbetriebe verfügen nicht über IT-Abteilungen und sind mit den Obliegenheiten von Cyberversicherungen überfordert. Hiscox verzichtet auf überzogene Anforderungen wie „Stand-der-Technik-Klauseln“ und setzt auf praxisnahe, umsetzbare Sicherheitsstandards.
Handel und E-Commerce
Online-Shops und Einzelhändler mit Webpräsenz verarbeiten täglich sensible Zahlungsdaten und unterliegen strengen PCI-DSS-Anforderungen. Ein erfolgreicher Angriff auf Zahlungssysteme kann zur Sperrung des Payment-Providers und damit zur Geschäftsunfähigkeit führen.
Kritischer Faktor: E-Commerce-Unternehmen sind auf ständige Verfügbarkeit angewiesen. Selbst kurze Ausfallzeiten führen zu massiven Umsatzeinbußen. Die Cyber-Betriebsunterbrechungsdeckung ist hier essenziell.
Für wen eignet sich Hiscox NICHT?
Hiscox CyberClear richtet sich explizit an KMU mit einem Jahresumsatz bis etwa 10 Millionen Euro. Zur Zielgruppe gehören KEINE:
- Multinationalen Großkonzerne
- Banken und Finanzdienstleister
- Versicherungen und Versicherungsvermittler
- Kritische Infrastrukturen (KRITIS-Betreiber)
- Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern (individuelle Prüfung erforderlich)
Diese Unternehmen benötigen maßgeschneiderte Lösungen mit deutlich höheren Versicherungssummen und spezialisierten Risikobewertungen.
Obliegenheiten: Was müssen Versicherte beachten?
Ein häufig unterschätzter Aspekt von Cyberversicherungen: Die vertraglichen Pflichten, die Versicherungsnehmer während der Vertragslaufzeit erfüllen müssen. Bei Verletzung dieser Obliegenheiten kann der Versicherer Leistungen kürzen oder ganz verweigern – selbst wenn man jahrelang Beiträge gezahlt hat.
IT-Sicherheitsstandards bei Hiscox
Positiv hervorzuheben: Hiscox verzichtet auf marktübliche, aber oft praxisferne Obliegenheiten wie „Stand-der-Technik-Klauseln“ oder „Erprobungs-Klauseln“. Stattdessen setzt der Versicherer auf klar definierte, umsetzbare Mindeststandards:
Regelmäßige Datensicherungen (Backups):
- Mindestens wöchentliche Sicherung aller geschäftskritischen Daten
- Offline-Speicherung der Backups (nicht permanent mit dem Netzwerk verbunden)
- Regelmäßige Überprüfung der Wiederherstellbarkeit
- Dokumentation des Backup-Prozesses
Aktuelle Virenschutz-Software:
- Installation einer Enterprise-grade Antimalware-Lösung
- Automatische Updates der Virendefinitionen
- Regelmäßige Scans aller Systeme
Firewall-Schutz:
- Installation und Aktivierung von Firewalls auf allen Netzwerkzugängen
- Regelmäßige Konfigurationsprüfung
Zeitnahe Sicherheitsupdates:
- Installation kritischer Sicherheitsupdates innerhalb von 72 Stunden nach Verfügbarkeit
- Patch-Management für Betriebssysteme und geschäftskritische Software
Berechtigungskonzepte:
- Individuelle Benutzerzugänge für jeden Mitarbeiter (keine gemeinsamen Accounts)
- Rollenbasierte Zugriffskontrollen
- Administrative Rechte nur für IT-Verantwortliche
- Starke Passwörter (Mindestlänge, Komplexität, regelmäßiger Wechsel)
Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA):
- Für Remote-Zugriffe auf Unternehmenssysteme
- Für Administratoren-Accounts
- Für Cloud-Services mit sensiblen Daten
Mitarbeiterschulungen:
- Regelmäßige Sensibilisierung für Cyber-Risiken
- Teilnahme am Hiscox Cyber-Training wird honoriert (25 Prozent Selbstbehalt-Reduktion)
Meldepflichten im Schadenfall
Kritisch: Bei einem Cybervorfall oder bereits bei Verdacht muss der Versicherer unverzüglich informiert werden. Eine verzögerte Meldung kann zur Leistungskürzung führen. Hiscox bietet hierfür die 24/7-Notfall-Hotline, über die auch außerhalb der Geschäftszeiten Schadensmeldungen aufgenommen werden.
Best Practice: Speichern Sie die Notfall-Nummer gut zugänglich ab und informieren Sie alle relevanten Mitarbeiter über das Meldeverfahren.
Die häufigsten Fehler beim Abschluss einer Cyberversicherung
Fehler 1: Unzureichende Versicherungssumme
Realität: Viele Unternehmen unterschätzen die potenziellen Schadenssummen massiv. Ein mehrtägiger Betriebsausfall kostet schnell einen fünf- bis sechsstelligen Betrag, hinzu kommen IT-Forensik, Rechtsberatung, Datenwiederherstellung und eventuelle Schadensersatzforderungen.
Faustregel: Die Versicherungssumme sollte mindestens dem dreifachen Monatsumsatz entsprechen. Bei hoher IT-Abhängigkeit oder sensiblen Kundendaten ist das Fünf- bis Zehnfache sinnvoll.
Fehler 2: Fehlende Betriebsunterbrechungsdeckung
Realität: Der größte finanzielle Schaden bei Cyberangriffen entsteht oft nicht durch die IT-Wiederherstellung, sondern durch Umsatzausfälle während der Ausfallzeit.
Praxisbeispiel: Eine E-Commerce-Plattform mit 50.000 Euro Tagesumsatz fällt nach einem DDoS-Angriff für fünf Tage aus. Der Ertragsausfall beträgt 250.000 Euro – ohne Betriebsunterbrechungsdeckung zahlt die Versicherung nur die IT-Wiederherstellung (ca. 15.000 Euro).
Fehler 3: Veraltete Risikoangaben
Problematik: Viele Unternehmen machen beim Vertragsabschluss korrekte Angaben zu ihrem IT-Sicherheitsniveau, vernachlässigen aber die Meldung späterer Änderungen. Wächst der Jahresumsatz, ändern sich Geschäftsmodelle oder IT-Infrastrukturen, kann dies eine Gefahrerhöhung darstellen.
Pflicht: Signifikante Änderungen müssen dem Versicherer gemeldet werden. Sonst droht Unterversicherung oder im Schadenfall die Leistungsverweigerung wegen Obliegenheitsverletzung.
Fehler 4: Verwechslung mit anderen Versicherungen
Häufiger Irrtum: „Cyberrisiken sind doch in meiner Betriebshaftpflicht mitversichert.“ In der Tat bieten einige Haftpflichtversicherungen inzwischen Cyber-Klauseln an – diese decken aber meist nur einen Bruchteil der tatsächlichen Risiken ab.
Realität: Deckungserweiterungen in Haftpflichtpolicen beschränken sich oft auf reine Haftpflichtansprüche Dritter mit niedrigen Sublimits. Eigenschäden, Betriebsunterbrechung, IT-Forensik und Assistance-Leistungen sind nicht enthalten.
60 Prozent der deutschen KMU haben keine vollwertige Cyber-Versicherung, sondern verlassen sich auf unzureichende Ausschnittsdeckungen – ein gefährlicher Trugschluss, der im Ernstfall zur Insolvenz führen kann.
Fehler 5: Vernachlässigung der Prävention
Problem: Viele Unternehmen schließen eine Cyberversicherung ab und wiegen sich in falscher Sicherheit. Dabei ist die Versicherung nur der letzte Baustein eines umfassenden Sicherheitskonzepts.
Best Practice: Nutzen Sie die kostenfreien Präventionsleistungen von Hiscox – das Cyber-Training, den Krisenplan und die Business Academy. Implementieren Sie die geforderten IT-Sicherheitsstandards konsequent. Eine Versicherung ersetzt keine Sicherheitsmaßnahmen, sondern ergänzt sie.
Der Cyberversicherungsmarkt in Deutschland 2025: Trends und Entwicklungen
Rasantes Marktwachstum – aber langsamer als erwartet
Der deutsche Cyberversicherungsmarkt verzeichnet weiterhin zweistellige Wachstumsraten, allerdings mit Abschwächung gegenüber früheren Jahren. Während der Markt zwischen 2020 und 2022 noch ein explosionsartiges Wachstum von 149,7 Millionen auf 336,1 Millionen Euro Bruttobeiträge verzeichnete (mehr als Verdoppelung), lag das Prämienvolumen 2023 bei etwa 309 Millionen Euro.
Die Gründe für die Verlangsamung sind vielfältig:
Zunehmende Risikoscheu der Versicherer: Nach massiven Schadensfällen in den USA (wo der Cyberversicherungsmarkt deutlich weiter entwickelt ist) haben viele Versicherer ihre Zeichnungskapazitäten zurückgefahren. Große Player wie AXA und Ergo zeichnen nur noch Geschäft mit geringem Risiko für Unternehmen bis 5 Millionen Euro Umsatz.
Strengere Risikoanforderungen: Die Mindestanforderungen an IT-Sicherheit für den Versicherungsabschluss steigen kontinuierlich. Unternehmen ohne dokumentierte Backup-Strategie, ohne MFA oder mit End-of-Life-Systemen erhalten teilweise gar keine Police mehr.
Prämienerhöhungen: Nachdem Versicherer in den Anfangsjahren Cyberversicherungen oft unter Wert angeboten haben, um Marktanteile zu gewinnen, erfolgt nun eine Marktbereinigung mit realistischerer Risikopreisgestaltung.
Die Angst vor der Cyberpandemie
Das größte Sorge der Versicherungsbranche: ein systemischer Cyberangriff mit Kettenreaktionseffekten. Stellen Sie sich vor, eine kritische Schwachstelle in weit verbreiteter Software (etwa Microsoft Windows oder SAP-Systeme) würde ausgenutzt und tausende Unternehmen gleichzeitig lahmgelegt. Die Schadenssumme könnte sich im dreistelligen Milliardenbereich bewegen – eine Größenordnung, die die Rückversicherungskapazitäten sprengen würde.
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) fordert deshalb ein Public-Private-Partnership-Modell: Bei systemischen Cyberkatastrophen soll der Staat als Rückversicherer letzter Instanz einspringen, ähnlich wie bei Elementarschäden oder Terroranschlägen. Bislang fehlt jedoch eine politische Lösung.
NIS2-Richtlinie: Neue regulatorische Anforderungen
Die EU-Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit (NIS2) verschärft ab 2024 die Cybersicherheitsanforderungen für Unternehmen in kritischen Sektoren. Betroffen sind unter anderem Gesundheitswesen, Energie, Verkehr, digitale Infrastruktur und Finanzwesen.
Für Cyberversicherungen bedeutet dies:
- Versicherer passen ihre Risikofragen an NIS2-Anforderungen an
- Unternehmen müssen umfassenderes Risikomanagement nachweisen
- Die Haftung des Leitungsorgans für unzureichende IT-Sicherheit steigt
- Cyberversicherungen können als Nachweis ausreichender Risikovorsorge dienen
Einige Versicherer koppeln den Versicherungsschutz bereits an zeitgebundene Auflagen: Unternehmen müssen innerhalb definierter Fristen Maßnahmen wie Multi-Faktor-Authentifizierung, Patch-Management oder Phishing-Kampagnen umsetzen und dies dem Versicherer nachweisen.
Hiscox vs. Wettbewerber: Wie schlägt sich CyberClear im Vergleich?
Die wichtigsten Mitbewerber
Der deutsche Cyberversicherungsmarkt wird von mehreren etablierten Anbietern dominiert:
Allianz Cyber Protect: Der Marktführer unter den klassischen Versicherern bietet umfassende Deckungskonzepte für Unternehmen aller Größenordnungen. Besonders stark bei Großkunden und internationalen Policen. Nachteile: Hohe Obliegenheiten, komplexe Bedingungswerke.
AXA Cyber Insurance: Ebenfalls ein großer Player mit breitem Produktportfolio. AXA hat nach Schadenserfahrungen die Risikobereitschaft reduziert und zeichnet vorwiegend Geschäft bis 5 Millionen Euro Umsatz.
Ergo Cyber: Stark im Mittelstand vertreten, allerdings ebenfalls mit restriktiver Zeichnungspolitik. Fokus auf Unternehmen mit nachweislich hohem IT-Sicherheitsniveau.
Markel Cyber: Wie Hiscox ein Spezialversicherer mit Fokus auf KMU. Bietet ähnlich umfangreiche Assistance-Leistungen inklusive Cyber-Training und Krisenplan.
HDI CyberProtect: Solides Standardprodukt mit guter Preispositionierung. Weniger umfangreiche Assistance-Leistungen als Hiscox.
Die Stärken von Hiscox CyberClear
Pionier-Vorteil und Erfahrung: Als erster Cyberversicherer in Deutschland (seit 2011) verfügt Hiscox über die längste Schadenserfahrung am deutschen Markt. Dies spiegelt sich in ausgereiften Bedingungen und realistischen Risikoeinschätzungen wider.
Ganzheitliches Konzept: Die Integration von Prävention, Soforthilfe und Schadenregulierung hebt Hiscox von vielen Wettbewerbern ab. Die 24/7-Notfall-Hotline mit direkter Weiterleitung an IT-Spezialisten ist im Krisenfall Gold wert.
Transparentes Bedingungswerk: Hiscox verzichtet bewusst auf versteckte Klauseln und komplizierte Verweise. Die Bedingungen sind verständlich formuliert und klar strukturiert.
Verzicht auf überzogene Obliegenheiten: Keine „Stand-der-Technik-Klausel“, keine Erprobungs-Klausel. Hiscox setzt auf praxisnahe, erfüllbare Anforderungen.
Flexibilität: Das modulare System aus Grunddeckung und Zusatzbausteinen ermöglicht maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedliche Branchen und Risikoappetite.
Schadensregulierung: Mit einer Kundenzufriedenheit von 4,6 von 5 Sternen gehört der Hiscox Schadenservice zu den best bewerteten am Markt. Die kurzen Entscheidungswege als Spezialversicherer beschleunigen die Regulierung.
Schwächen und Verbesserungspotenziale
Begrenzung auf KMU-Segment: Unternehmen ab etwa 10 Millionen Euro Umsatz finden bei Hiscox nur eingeschränkte Lösungen. Hier punkten Wettbewerber wie Allianz oder Zurich mit maßgeschneiderten Large-Corporate-Produkten.
Sublimits für einzelne Leistungen: Während die Gesamtversicherungssumme zweifach maximiert ist, gelten für Positionen wie IT-Hardware-Wiederherstellung (50.000 Euro) oder Cyber-Betrug (50.000 Euro) Entschädigungsgrenzen, die für manche Unternehmen zu niedrig sein können.
Online-Abschlussmöglichkeiten: Obwohl Hiscox seit 2013 auch Direktgeschäft betreibt, erfolgt der Abschluss häufig noch über spezialisierte Makler. Die Self-Service-Optionen für komplexere Policen sind ausbaufähig.
Zukunft der Cyberversicherung: Was kommt auf Unternehmen zu?
KI als Gamechanger – in beide Richtungen
Die Integration Künstlicher Intelligenz wird die Cyberversicherungslandschaft fundamental verändern:
Auf Angriffsseite: Cyberkriminelle nutzen KI bereits massiv zur Automatisierung und Skalierung von Angriffen. Polymorphe Malware, die ihren Code kontinuierlich ändert, intelligente Phishing-Kampagnen, die aus öffentlichen Daten maßgeschneiderte Betrugsnachrichten generieren, und autonome Angriffssysteme, die eigenständig Schwachstellen identifizieren und ausnutzen, machen Abwehr immer schwieriger.
Auf Verteidigungsseite: Versicherer und IT-Sicherheitsanbieter entwickeln KI-basierte Security Operations Centers, die Anomalien erkennen, Zero-Day-Exploits durch Verhaltensanalyse identifizieren und Incident Response automatisieren. Unternehmen, die in KI-gestützte Sicherheitslösungen investieren, werden künftig deutlich bessere Versicherungskonditionen erhalten.
Obligatorische Awareness-Trainings
Der Faktor Mensch bleibt das größte Sicherheitsrisiko. 84 Prozent aller IT-Sicherheitsvorfälle in Deutschland sind auf Phishing zurückzuführen – also auf menschliche Fehler. Versicherer werden daher zunehmend regelmäßige, nachweisbare Mitarbeiterschulungen zur Versicherungsvoraussetzung machen.
Hiscox ist hier Vorreiter: Mit dem integrierten Cyber-Training und der Selbstbehalt-Reduktion bei Trainingsteilnahme schafft der Versicherer bereits heute Anreize für Awareness-Maßnahmen.
Cyber-Resilienz als Wettbewerbsfaktor
Die Versicherbarkeit von Cyberrisiken hängt künftig noch stärker vom Sicherheitsniveau ab. Unternehmen ohne dokumentiertes Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS), ohne Incident-Response-Pläne oder mit gravierenden Schwachstellen werden entweder gar keine Police mehr erhalten oder prohibitiv teure Prämien zahlen müssen.
Paradoxerweise bedeutet dies: Unternehmen, die Cyberversicherungen am dringendsten bräuchten (weil ihr Sicherheitsniveau unzureichend ist), bekommen sie nicht oder nur zu Mondpreisen. Unternehmen mit exzellenter Cyber-Hygiene hingegen erhalten günstige Konditionen – bräuchten die Versicherung aber eigentlich weniger dringend.
Die Lösung: Cyberversicherungen sollten nicht isoliert betrachtet werden, sondern als integraler Bestandteil eines umfassenden Cyber-Resilience-Konzepts. Präventive Investitionen in IT-Sicherheit zahlen sich doppelt aus: durch weniger Vorfälle UND durch bessere Versicherungskonditionen.
Praxisleitfaden: So schließen Sie die optimale Cyberversicherung ab
Schritt 1: Bedarfsanalyse
Zentrale Fragen:
- Wie abhängig ist Ihr Geschäft von funktionierenden IT-Systemen?
- Wie lange könnten Sie einen IT-Ausfall finanziell verkraften?
- Welche Datenarten verarbeiten Sie (personenbezogene Daten, Zahlungsinformationen, Geschäftsgeheimnisse)?
- Welche gesetzlichen Meldepflichten treffen Sie bei Datenschutzverletzungen?
- Haben Sie Auftragsdatenverarbeitungsverträge mit Kunden?
- Arbeiten Sie mit Cloud-Anbietern oder ist Ihre IT On-Premises?
Schritt 2: Risikobewertung
Identifizieren Sie Ihre größten Cyber-Risiken:
- Ransomware: Wahrscheinlichkeit hoch bei allen digitalisierten Unternehmen
- Phishing/Social Engineering: Wahrscheinlichkeit sehr hoch, besonders ohne Mitarbeiterschulungen
- DDoS-Angriffe: Relevant für Online-Geschäftsmodelle
- Datendiebstahl: Kritisch bei Verarbeitung sensibler Kundendaten
- Payment Diversion Fraud: Hohes Risiko bei regelmäßigen Großüberweisungen
- Cloud-Ausfall: Relevant bei vollständiger Cloud-Migration
Schritt 3: Versicherungssumme ermitteln
Faustformel: Versicherungssumme = (3 × Monatsumsatz) + (Kosten für IT-Wiederherstellung) + (potenzielle Schadenersatzforderungen)
Beispielrechnung für einen Online-Shop mit 500.000 Euro Jahresumsatz:
- 3 × Monatsumsatz: 125.000 Euro
- IT-Wiederherstellung (Worst Case): 50.000 Euro
- Potenzielle Kundenforderungen bei Datenleck: 100.000 Euro
- Empfohlene Versicherungssumme: 275.000 Euro (aufgerundet auf 300.000 Euro)
Schritt 4: Deckungsumfang festlegen
Grunddeckung (zwingend erforderlich):
- Cyber-Eigenschadendeckung
- Cyber-Haftpflicht
- Assistance-Leistungen
Optionale Bausteine (je nach Risikoprofil):
- Cyber-Betriebsunterbrechung (dringend empfohlen für alle IT-abhängigen Geschäfte)
- Cloud-Ausfall (wenn Sie Cloud-Services nutzen)
- Technische Probleme (zusätzliche Absicherung)
- Cyber-Betrug (bei regelmäßigen Überweisungen an Lieferanten/Dienstleister)
Schritt 5: Selbstbehalt wählen
Empfehlung: Wählen Sie den höchstmöglichen Selbstbehalt, den Sie im Schadenfall problemlos aus eigenen Mitteln zahlen könnten. Dies senkt die Prämie erheblich.
Typische Optionen:
- 1.000 Euro: Für kleinste Unternehmen und risikoaverse Unternehmer
- 2.500 Euro: Guter Kompromiss für KMU (10 Prozent Beitragsnachlass)
- 5.000 Euro: Für finanzstarke Unternehmen (15 Prozent Beitragsnachlass)
Tipp: Nutzen Sie die Cyber-Training-Option, um den Selbstbehalt im Schadenfall um 25 Prozent zu reduzieren.
Schritt 6: Risikofragebogen wahrheitsgemäß ausfüllen
Achtung: Die vorvertragliche Anzeigepflicht ist der häufigste Grund für Leistungsverweigerungen. Beantworten Sie alle Fragen vollständig und wahrheitsgemäß.
Typische Risikofragen bei Hiscox:
- Haben Sie regelmäßige Backups implementiert?
- Werden Sicherheitsupdates zeitnah installiert?
- Nutzen Sie Virenschutz-Software?
- Haben Mitarbeiter individuelle Zugänge mit Passwortschutz?
- Ist Multi-Faktor-Authentifizierung aktiviert?
- Gab es in den letzten drei Jahren Cyberversicherung?
- Wurden Sie in den letzten fünf Jahren wegen Datenschutzverstößen belangt?
Wenn Sie eine Frage mit „Nein“ beantworten müssen: Implementieren Sie die fehlende Sicherheitsmaßnahme VOR Vertragsabschluss oder rechnen Sie mit Deckungsausschlüssen bzw. Prämienaufschlägen.
Schritt 7: Angebote vergleichen
Vergleichskriterien:
- Versicherungssumme und Maximierung
- Sublimits für einzelne Leistungen
- Umfang der Assistance-Leistungen
- Obliegenheiten und Ausschlüsse
- Selbstbehalt und Prämienhöhe
- Bewertungen des Schadenservice
- Ruf und Finanzkraft des Versicherers
Achtung vor Billiganbietern: Cyberversicherungen sind hochkomplexe Produkte. Ein vermeintlich günstiges Angebot entpuppt sich im Schadenfall oft als unzureichend, weil Leistungen ausgeschlossen oder Sublimits zu niedrig sind.
Schritt 8: Nach Vertragsabschluss
Ihre To-Do-Liste:
- Dokumentieren Sie alle implementierten Sicherheitsmaßnahmen
- Speichern Sie die Notfall-Hotline gut zugänglich ab
- Informieren Sie alle relevanten Mitarbeiter über Meldepflichten
- Absolvieren Sie mit Ihrem Team das Hiscox Cyber-Training
- Erstellen Sie einen Incident-Response-Plan
- Testen Sie regelmäßig Ihre Backups
- Führen Sie Phishing-Simulationen durch
FAQ: Die 15 wichtigsten Fragen zur Hiscox Cyberversicherung
1. Zahlt Hiscox auch bei Fahrlässigkeit?
Ja, einfache und sogar grobe Fahrlässigkeit sind mitversichert. Nur bei vorsätzlicher Herbeiführung von Schäden entfällt der Versicherungsschutz. Wenn also ein Mitarbeiter versehentlich auf einen Phishing-Link klickt oder ein schwaches Passwort verwendet, bleibt der Schutz bestehen – vorausgesetzt, die grundlegenden Obliegenheiten wurden eingehalten.
2. Greift die Versicherung auch bei Innentätern?
Ja, Schäden durch Innentäter sind grundsätzlich mitversichert, sofern der Versicherungsnehmer nicht vorsätzlich gehandelt hat. Wenn ein Mitarbeiter aus Rache oder für persönlichen Gewinn Daten stiehlt oder Systeme sabotiert, leistet die Police. Allerdings werden strenge Anforderungen an Zugangskontrollen und Berechtigungskonzepte gestellt.
3. Was passiert bei Verstößen gegen Obliegenheiten?
Hier wird es kritisch. Bei schuldhafter Verletzung von Obliegenheiten kann Hiscox die Leistung kürzen oder verweigern – je nach Schwere der Pflichtverletzung und Kausalität zum Schaden.
Beispiel: Wenn Sie seit Monaten keine Backups mehr erstellt haben (Obliegenheitsverletzung) und dann durch Ransomware Daten verlieren, kann Hiscox die Leistung für Datenwiederherstellung verweigern, da ordnungsgemäße Backups den Schaden verhindert hätten. Die Kosten für IT-Forensik würden aber eventuell trotzdem übernommen.
Best Practice: Dokumentieren Sie die Einhaltung aller Obliegenheiten kontinuierlich (Backup-Protokolle, Update-Logs, Schulungsnachweise).
4. Sind Bußgelder der Datenschutzbehörden mitversichert?
In Deutschland NEIN – im Ausland mit Einschränkungen JA. Nach deutschem Versicherungsvertragsrecht sind Bußgelder und Strafen grundsätzlich nicht versicherbar, da sie eine präventive Wirkung haben sollen. Hiscox CyberClear deckt jedoch Bußgelder und Entschädigungen mit Strafcharakter im Ausland bis zu einer Entschädigungsgrenze von 250.000 Euro ab.
Für in Deutschland verhängte DSGVO-Bußgelder (die bis zu 20 Millionen Euro oder 4 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes betragen können) gibt es keinen Versicherungsschutz. Dies ist ein systematisches Problem aller deutschen Cyberversicherungen.
5. Wie schnell reagiert Hiscox im Schadenfall?
Die 24/7-Notfall-Hotline ist rund um die Uhr erreichbar. Nach Ihrer Meldung wird innerhalb von Minuten ein IT-Forensiker oder Krisenmanager kontaktiert. In dokumentierten Fällen waren Experten bereits zwei Stunden nach Schadensmeldung vor Ort.
Wichtig: Je schneller Sie reagieren, desto geringer der Schaden. Bei Ransomware-Angriffen zählt jede Minute – durch schnelles Isolieren betroffener Systeme kann die Ausbreitung oft gestoppt werden.
6. Muss ich Lösegeld zahlen, wenn Hiscox es erstattet?
Hiscox übernimmt zwar Lösegeldzahlungen im Rahmen der Cyber-Erpressungsdeckung, rät aber grundsätzlich von Zahlungen ab. Gründe:
- Keine Garantie für Datenwiederherstellung (in 40 Prozent der Fälle erhalten Opfer trotz Zahlung ihre Daten nicht zurück)
- Finanzierung weiterer Straftaten
- Erhöhtes Risiko weiterer Angriffe (Unternehmen, die einmal gezahlt haben, werden als lukratives Ziel markiert)
- Rechtliche Grauzonen (Zahlungen an terroristische Organisationen können selbst strafbar sein)
Die Entscheidung liegt beim Versicherungsnehmer, sollte aber nur in Abstimmung mit IT-Forensikern, Rechtsberatern und dem Krisenmanagement-Team getroffen werden.
7. Was kostet das Cyber-Training?
Das Cyber-Training ist für Hiscox-Kunden komplett kostenfrei – inklusive 100 Lizenzen. Für größere Unternehmen mit mehr Mitarbeitern bietet Hiscox individuell zugeschnittene Trainingspakete gegen Aufpreis an.
8. Bin ich auch bei veralteter Software geschützt?
Kritischer Punkt: Hiscox erwartet, dass kritische Sicherheitsupdates zeitnah (innerhalb von 72 Stunden) installiert werden. End-of-Life-Systeme, für die der Hersteller keine Sicherheitsupdates mehr bereitstellt, stellen ein erhöhtes Risiko dar.
In der Praxis: Windows 7, alte Linux-Distributionen oder veraltete Server-Betriebssysteme sollten dringend aktualisiert werden. Bei gravierenden Sicherheitslücken durch nicht gepatchte Systeme kann Hiscox die Leistung kürzen.
9. Greift die Versicherung auch bei Cyberangriffen auf Homeoffice-Arbeitsplätze?
Ja, private Geräte, die geschäftlich eingesetzt werden, sind mitversichert – vorausgesetzt, auch hier gelten die grundlegenden Sicherheitsstandards (Virenschutz, Firewall, sichere VPN-Verbindungen).
Die Corona-Pandemie hat Homeoffice zur Norm gemacht und damit neue Einfallstore geschaffen. Hiscox hat hier nachgebessert und deckt explizit auch Schäden ab, die über private Endgeräte entstehen.
10. Was ist mit Social-Engineering-Angriffen wie CEO-Fraud?
CEO-Fraud (Fake-President-Betrug) fällt unter die Cyber-Erpressungsdeckung bzw. unter Cyber-Betrug (wenn der optionale Baustein gebucht wurde). Wenn ein Mitarbeiter aufgrund eines täuschend echten Anrufs oder einer gefälschten E-Mail des vermeintlichen Geschäftsführers Geld überweist, greift die Police.
Kritisch: Die Entschädigungsgrenze für Cyber-Betrug liegt bei 50.000 Euro. Bei höheren Überweisungsbeträgen sollte eine Erhöhung dieser Sublimit vereinbart werden.
11. Zahlt Hiscox auch für Ausfälle bei meinem IT-Dienstleister?
Ja, aber mit Einschränkungen. Wenn Ihr IT-Dienstleister die vereinbarte Leistung nicht in vertraglich festgelegter Form erbringt, weil etwa die Integrität der Daten nicht mehr gesichert ist oder Daten an die Öffentlichkeit geraten, besteht Versicherungsschutz (im Rahmen der Cloud-Ausfall-Deckung).
Nicht versichert: Kompletter Leistungsausfall durch physische Schäden beim Dienstleister (Brand, Überschwemmung etc.). In diesem Fall ist der Dienstleister Ihnen gegenüber schadensersatzpflichtig.
12. Wie lange dauert die Schadenregulierung?
Hiscox ist bekannt für schnelle Regulierung. In unkomplizierten Fällen erfolgt die Auszahlung innerhalb von zwei bis drei Wochen nach Einreichung aller Belege. Bei komplexen Schadensfällen mit forensischen Analysen kann die Regulierung mehrere Monate dauern.
Wichtig: Hiscox leistet Vorschüsse für dringende Maßnahmen wie IT-Forensik oder Datenwiederherstellung, sodass Sie nicht in Vorleistung gehen müssen.
13. Kann ich die Versicherung auch für mehrere Standorte/Tochterunternehmen nutzen?
Ja, Hiscox CyberClear kann für Unternehmensgruppen mit mehreren Standorten oder Tochtergesellschaften angepasst werden. Dies muss bei Vertragsabschluss angegeben werden. Der Versicherungsschutz gilt dann für die gesamte Gruppe, die Prämie richtet sich nach dem konsolidierten Umsatz.
14. Was passiert nach einem Schaden – steigt die Prämie?
Wie bei allen Versicherungen führen Schäden zu Risikoprüfungen bei der nächsten Vertragserneuerung. Ein einzelner kleinerer Schadenfall führt meist nicht zu Prämienerhöhungen. Wiederholte Schäden innerhalb kurzer Zeit oder Großschäden können jedoch zu deutlichen Prämienaufschlägen oder sogar zur Kündigung durch den Versicherer führen.
Best Practice: Nutzen Sie die nachgelagerte Sicherheitsanalyse von Hiscox, um Schwachstellen zu beheben und zukünftige Vorfälle zu vermeiden.
15. Lohnt sich eine Cyberversicherung auch für Kleinstunternehmen und Soloselbstständige?
Definitiv ja – gerade Kleinstunternehmen sind besonders verwundbar. Sie haben meist keine IT-Abteilung, keine Notfallpläne und können sich teure IT-Forensiker nicht leisten. Ein einziger Cybervorfall kann existenzbedrohend sein.
Rechenbeispiel: Ein Freelance-Webdesigner mit 80.000 Euro Jahresumsatz wird Opfer von Ransomware. Alle Kundenprojekte sind verschlüsselt. Ohne Versicherung:
- IT-Forensik und Datenwiederherstellung: 15.000 Euro
- Umsatzausfall zwei Wochen: 3.000 Euro
- Kundenentschädigung für verspätete Lieferung: 5.000 Euro
- Gesamtschaden: 23.000 Euro – fast 30 Prozent des Jahresumsatzes
Mit Hiscox CyberClear (Jahresprämie etwa 400 Euro) wären alle Kosten abgedeckt gewesen. Die Kosten-Nutzen-Relation ist gerade für Kleinstunternehmen hervorragend.
Handlungsempfehlung: Die 10-Punkte-Checkliste für optimalen Cybersehutz
Eine Cyberversicherung ist nur so gut wie die Präventionsmaßnahmen, die sie ergänzt. Die folgende Checkliste sollte jedes Unternehmen umsetzen – unabhängig davon, ob eine Versicherung abgeschlossen wird:
1. Backup-Strategie implementieren: Tägliche automatisierte Backups aller geschäftskritischen Daten, Offline-Speicherung (3-2-1-Regel: 3 Kopien, 2 verschiedene Medien, 1 offsite), monatliche Wiederherstellungstests
2. Multi-Faktor-Authentifizierung aktivieren: Für alle Remote-Zugriffe, für Administratoren-Accounts, für Cloud-Services, für E-Mail-Accounts
3. Patch-Management etablieren: Automatische Updates für Betriebssysteme, kritische Sicherheitsupdates innerhalb 72 Stunden, regelmäßige Software-Inventur zur Identifikation veralteter Anwendungen
4. Mitarbeiterschulungen durchführen: Mindestens jährliches Cyber-Awareness-Training, regelmäßige Phishing-Simulationen, klare Meldeprozesse für verdächtige Vorfälle
5. Zugangskontrollen verschärfen: Individuelle Benutzerkonten für jeden Mitarbeiter, rollenbasierte Zugriffrechte nach Least-Privilege-Prinzip, administrative Rechte nur für IT-Verantwortliche, sofortige Deaktivierung bei Ausscheiden von Mitarbeitern
6. Netzwerksegmentierung umsetzen: Trennung von Produktiv- und Entwicklungsumgebungen, Isolierung kritischer Systeme, VLAN-Segmentierung
7. Incident-Response-Plan erstellen: Definierte Prozesse für Verdachtsfälle, Kontaktdaten aller Krisenmanager, Eskalationsstufen, Kommunikationspläne für Kunden und Öffentlichkeit
8. Cyber-Versicherung abschließen: Bedarfsgerechte Deckungssumme (mindestens 3 × Monatsumsatz), Betriebsunterbrechungsschutz nicht vergessen, Obliegenheiten genau prüfen und einhalten
9. Regelmäßige Sicherheitsaudits: Jährliche Penetrationstests, Vulnerability-Scans, Überprüfung der Backup-Wiederherstellung, Aktualisierung des Incident-Response-Plans
10. Cyber-Resilienz zur Chefsache machen: IT-Sicherheit im Vorstand/Geschäftsführung verankern, Budget für Sicherheitsmaßnahmen bereitstellen, Sicherheitskultur im Unternehmen etablieren
Die Kombination aus diesen präventiven Maßnahmen und einer hochwertigen Cyberversicherung wie Hiscox CyberClear bietet den bestmöglichen Schutz vor den finanziellen und reputativen Folgen von Cyberangriffen.
Fazit: Hiscox CyberClear – Marktführer mit Berechtigung
Die investigative Analyse von über 30 Fachstudien, aktuellen Schadenstatistiken und Marktvergleichen zeigt: Hiscox CyberClear zählt zu Recht zu den führenden Cyberversicherungen für KMU in Deutschland. Die Stärken überwiegen deutlich: das ganzheitliche Konzept aus Prävention, Soforthilfe und Schadenregulierung, das transparente Bedingungswerk ohne versteckte Fallstricke, die exzellente Schadensregulierung mit 4,6 von 5 Sternen Kundenzufriedenheit und die langjährige Erfahrung als Pionier des deutschen Cyber-Versicherungsmarktes seit 2011.
Besonders hervorzuheben: Die Integration eines umfassenden Expertennetzwerks mit 24/7-Notfall-Hotline, IT-Forensikern, Datenschutzanwälten und Krisen-PR-Spezialisten. Diese Assistance-Leistungen – die nicht auf die Versicherungssumme angerechnet werden und ohne Selbstbehalt zur Verfügung stehen – sind im Krisenfall unbezahlbar. Während Wettbewerber oft nur finanzielle Entschädigung bieten, stellt Hiscox konkrete operative Unterstützung bereit.
Die Schwächen sind moderat: Die Begrenzung auf das KMU-Segment schließt Großunternehmen aus, einige Sublimits könnten für bestimmte Branchen höher sein. Das entscheidende Ausschlusskriterium für viele bleibt jedoch: Nur Unternehmen mit einem soliden IT-Sicherheitsniveau erhalten überhaupt noch bezahlbaren Versicherungsschutz. Wer grundlegende Cyberhygiene vernachlässigt, muss mit Ablehnung oder prohibitiven Prämien rechnen.
Die zentrale Erkenntnis dieser Untersuchung: Cyberversicherungen sind kein Ersatz für IT-Sicherheit, sondern deren notwendige Ergänzung. In einer Welt, in der 67 Prozent der deutschen KMU jährlich angegriffen werden, in der KI-gestützte Angriffe um 300 Prozent zunehmen und Double-Extortion-Ransomware zur Normalität wird, ist eine Cyberversicherung keine Option mehr – sie ist überlebenswichtig.
Für welche Unternehmen ist Hiscox CyberClear die richtige Wahl?
- KMU mit Jahresumsatz bis 10 Millionen Euro
- IT-affine Branchen (Software-Entwicklung, IT-Dienstleistung, SaaS-Anbieter)
- Gesundheitswesen (Arztpraxen, Zahnärzte, Apotheken)
- Kreativbranchen und Medien
- E-Commerce und digitale Geschäftsmodelle
- Handwerk und Baugewerbe mit digitalisierten Prozessen
- Unternehmen, die bereits grundlegende IT-Sicherheitsstandards implementiert haben oder bereit sind, diese umzusetzen
Nicht geeignet ist Hiscox für:
- Großkonzerne und Unternehmen über 10 Millionen Euro Umsatz
- Banken und Finanzdienstleister
- KRITIS-Betreiber
- Unternehmen, die grundlegende IT-Sicherheitsmaßnahmen ablehnen oder nicht umsetzen können
Die Empfehlung für 2025 ist eindeutig: Angesichts der dramatischen Bedrohungslage, der steigenden Schadenssummen (durchschnittlich 280.000 US-Dollar Lösegeld, Gesamtschaden durch Cybercrime in Deutschland über 200 Milliarden Euro) und der zunehmenden Professionalisierung von Cyberangriffen sollte jedes KMU den Abschluss einer Cyberversicherung ernsthaft prüfen. Hiscox CyberClear bietet dabei eines der ausgereiftesten und fairsten Produkte am Markt – vorausgesetzt, Sie sind bereit, in Prävention und Cyber-Hygiene zu investieren.
Die wahre Stärke von Hiscox liegt nicht in der Schadensregulierung, sondern in der Vermeidung von Schäden: Durch Cyber-Training, Krisenplan, Business Academy und die kontinuierliche Sensibilisierung für Cyber-Risiken werden Versicherungsnehmer zu proaktivem Risikomanagement befähigt. Eine Versicherung, die präventiv wirkt, ist mehr wert als eine, die nur reaktiv zahlt.
Der finale Rat: Warten Sie nicht, bis Sie Opfer werden. Die Frage ist nicht OB, sondern WANN Ihr Unternehmen angegriffen wird. Mit Hiscox CyberClear, einem robusten IT-Sicherheitskonzept und geschulten Mitarbeitern sind Sie bestmöglich vorbereitet – technisch, organisatorisch und finanziell.
In einer digitalisierten Welt ist Cyber-Resilienz kein Nice-to-have mehr, sondern Voraussetzung für wirtschaftliches Überleben. Hiscox CyberClear bietet Ihnen die Werkzeuge, um diese Resilienz aufzubauen – nutzen Sie sie.
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